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Chemotaxonomi


Noch fast bis zur Mitte dieses Jahrhunderts beschränkte sich der wissenschaftliche Obstbau auf die Sortenkunde. Während in früheren Jahrhunderten die reine Beschreibung des Aussehens der Früchte im Vordergrund stand, kamen im 20. Jahrhundert ökologische Kriterien hinzu. Heute wird auf Standorteignung und Resistenzeigenschaften großer Wert gelegt. Die enge Verbindung des Obstbauinstitutes der Technischen Universität mit dieser Tradition spiegelt sich in zahlreichen Abhandlungen wider, die als Diplom- und Doktorarbeiten vorliegen. Im Laufe der Jahre änderten sich nicht nur die Ziele der Pomologie, sondern auch die Methoden. Mit der Entwicklung spezieller Analysentechniken war das Weihenstephaner Institut maßgeblich am Aufbau der Chemotaxonomie von Obstsorten beteiligt. Ein kurzer Abriß der Entwicklung von der Pomologie zur Chemotaxonomie soll im folgenden gegeben werden.