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Kulturmaßnahmen


Eines der größten betriebswirtschaftlichen Probleme im oberfränkischen Kirschenanbau - und nicht nr in diesem - ist die Rationalisierung der Ernte mit dem hohen Kosten und Zeitaufwand bei der Handpflücke durch den Einsatz von Erntemaschinen. Besonders akut ist diese Frage für jene, oft kleinfrüchtige Kirschensorten, die in die industrielle Verarbeitung gehen. Aufgrund dieser Situation wurde vom Institut für Obstbau die Bearbeitung folgender Fragen in Angriff genommen:

1. Wie sind die verschiedenen Süß- und Sauerkirschensorten für die mechanische Ernte geeignet?
2. Kann man durch Behandlung der Bäume vor der Ernte mit Wuchstoffen oder anderen chemischen Präparaten das Lösen der Früchte fördern und damit das Schüttelergebnis verbessern?

Bezüglich der hohen Zahl der geprüften Süß- und Sauerkirschsorten, der zahllosen Messungen der Festhaltekraft der Früchte mit eigens in Weihenstephan entwickelten Messgeräten, der Schüttelversuche in vielen Zweigen zahlreicher Sorten in einem Prüfstand, der Prüfung und Demonstration großer Schüttelgeräte mit riesigen Auffangschirmen in Kirschenanlagen in Oberfranken und in Deutenkofen (Niederbayern) sowie des Einsatzes einer größeren Zahl von Wuchsstoffen und chemischen Präparaten zur Reduzierung der Festhaltekraft sei auf die Veröffentlichenugen hingewiesen. Das Problem der maschinellen Ernte bei Süß- und Sauerkirschen kann noch nicht als gelöst angesehen werden.