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Resistenzforschung

Verzicht auf Quecksilber bei der Bekämpfung der Monilia-Spitzendürre an Sauerkirschen


Verzicht auf Quecksilber bei der Bekämpfung der Monilinia-Spitzendürre an Sauerkirschen
Diese an Steinobst weit verbreitete Pilzkrankheit führt nach Infektion über die Blüte zum Absterben von Blüten, Früchten und Trieben. Die Bekämpfung erfolgte noch Mitte der sechziger Jahre mit Schwefel und Quecksilber. Aufgrund der Gefährlichkeit des Quecksilbers wurden von 1965 bis 1968 Spritzversuche durchgeführt, um dessen Verwendung zu umgehen. Neuere Spritzmittel oder Spritzungen in die Blüte mit organischen Fungiziden waren unbefriedigend. Hingegen zeigte sich deutlich, daß auf das Quecksilber-Präparat gänzlich verzichtet werden kann. Dies bedeutete einen großen Fortschritt für den Umweltschutz.

Monilinia-Befall 1967

Behandlung

erkrankte Triebspitzen pro Baum

Unbehandelt

260

Gebutox flüssig 0,75% + Quexi 0,2%

6

Gebutox flüssig 0,75%

4,4

Quexi 0,2%

50,3

Gebutox flüssig 0,75% + Cupravit 0,3%

3,3

Cupravit 0,3%

52,4